Wir über uns

Wie der Name schon verraten hat finden Sie unsere Gemeinde im idyllischen Nimstal, direkt an der L5 zwischen Bitburg und Prüm. Regional zugeordnet ist Nimsreuland der Verbandsgemeinde Prüm und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm in Grenznähe zu Belgien und Luxemburg. Der Ort liegt ca. 370 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Nims ist ein 59km langer Fluss (Bach) in der Eifel. Sie entspringt in Weinsheim (in der Nähe von Prüm), verläuft dann in südwestlicher Richtung durch das idyllische gleichnamige Tal und mündet unterhalb von Irrel in die Prüm.
Berühmt ist die Nims für die Eifeler Bachforelle, die aufgrund des sehr niedrigen pH-Wertes und kalten Wassers hervorragend gedeiht. 1959 ließ sich schon US-Präsident Dwight D. Eisenhower den edlen Eifeler Fisch bei seinem Besuch in Bonn munden.

 

 

 

Die Geschichte im Zeitraffer

Im Jahre 752 war der Hof Reuland durch König Pippins   Neugründung an die Abtei Prüm kommen. Erstmals als Ort erwähnt wird Nimsreuland im Jahre 1268. Zu diesem Zeitpunkt gehörte Nimsreuland, oder wies damals hieß "Ruland", zum abteilichen Hof in Schönecken. Der Ort, mit Schweißthal,  gehörte damals wie heute zur Pfarrei Schönecken. Nur die Schweißthaler Mühle zählte zur Pfarrei Dingdorf. 1343 verpfändete Hartard von Schönecken unter anderen Gütern auch den Ort Rulant an den Bitburger Bürger Peter Habis. 1516 fiel der Hof Schweißthal an Georg von der Hardt. Um 1770 zählte man in Reuland 14 Wohnhäuser und 89 Einwohner. Zur selben Zeit standen in Schweißthal 2 Häuser und es wurden 23 Bewohner gezählt.

Der Name Ruland verschwindet um 1700. Aus ihm wird der Ortsname Reuland. In späteren Jahren, um 1900, nannte man den Ort Nimsreuland um ihn vom belgischen Reuland zu unterscheiden.

1952 wird feierlich die neue Brücke über die Nims eingeweiht. Die vorige Brücke wurde im zweiten Weltkrieg durch deutsche Truppen zerstört. Erster Bürgermeister wurde im November Theodor Breuer. 1956 zog die bekannte Wanderlehrerin für Weberei, Else Pfefferkorn mit ihrer Schwester Nora von Heisdorf nach Nimsreuland. Zum Gedenken an die Schwester Pfefferkorn wurde nach ihnen eine Strasse (Pfefferkornweg) benannt.

Im Jahre 1995 wird mit der Stellung des Bauantrages der Neubau eines Dorf-Gemeinschafts-Hauses mit Feuerwehrgerätehaus begonnen. Nach vielen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen durch die Bevölkerung erfolgt im Mai 1998 die feierliche Einweihung des Gemeindehauses.

Neben neuen Bauwerken findet sich aber in Nimsreuland auch einiges an alter Baukunst. Hier geht es zur alten Bausubstanz in Nimsreuland. Die Seiten befinden sich noch im Aufbau.

 

Bürgermeister und Gemeinderat

Zur Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 07.06.2009 waren 86 Personen in der Gemeinde Nimsreuland wahlberechtigt. Die Stimmen von 63 Wählern waren gültig. Damit ergab sich eine Wahlbeteiligung von ca.74%.

Als Bürgermeister wurde Ewald Breuer gewählt.

In den Ortsgemeinderat wurden  gewählt

 

 
Michels, Werner 34 Stimmen 54,0 %
Faasen, Walter 31 Stimmen 49,2 %
Busch, Reinhold 24 Stimmen 38,1 %
Cremer, Josef 22 Stimmen 34,9 %
Reiland, Dirk 21 Stimmen 33,3 %
Nober, Rudolf 17 Stimmen 27,0 %

 

 

Nimsreuland in Zahlen

Flächennutzung am 01.01.08

Fläche:   Flächennutzung am 01.01.2008 km² %
  Bodenfläche insgesamt 4,43 100
  Landwirtschaftsfläche 2,18 49,10
  Waldfläche 1,74 39,40
  Wasserfläche 0,05 1,10
  Siedlungs- und Verkehrsfläche 0,45 10,20
  Sonstige Flächen 0,01 0,20

 

Bevölkerung:   Bevölkerungsstand (01.01.2010)    
  Insgesamt   114
Männer 56
  Frauen   58
       
  Anteil Altersgruppe in %    
  unter 3 Jahre   2,5
  3 - 5 Jahre   4,2
  6 - 9 Jahre   2,5
  10 - 19 Jahre   16,1
  22 - 29 Jahre   24,2
  30 - 49 Jahre   38,1
  50 - 59 Jahre   7,6
  60 - 74 Jahre   13,6
  75 Jahre und älter   11,0